Gentlements-Wisky-Convention

Für Liebhaber guter Whiskys gibt es ein Problem. Man möchte möglichst viele verschiedene Whiskys kennenlernen, aber sich von jeder Sorte eine ganze Flasche zu besorgen, kann ziemlich teuer werden. So kam die Idee auf sich die Kosten zu teilen und dabei auch seine Erkenntnisse auszutauschen.

So entstand die Gentlemens Convention zur erforschung und beurteilung von Whiskys. Im Rahmen des Grand-Portage-Meetings der NWCo Oldenburg, fand am 29.September 2001 die Gründungsversammlung statt. Weitere Einzelheiten dazu kann mann der Gründungsurkunde entnehmen. Jeweils an einem Abend der NWCo Meetings findet eine Verkostung von einigen Whiskys statt. Die an einem Abend verkosteten Wiskys stammen entweder aus dem Bestand der “Gentlemens Convention zur erforschung und beurteilung von Whiskys” oder sind Spenden der Gentlemens.

Whisky

Ich hatte 18 Flaschen Whisky in meinem Keller. Meine Frau befahl mir, den Inhalt jeder einzelnen Flasche ins Spülbecken zu gießen, sonst könnte ich was erleben.....! Ich sagte ja und fing mit der Arbeit an. Ich zog den Korken aus der ersten Flasche und goß den Inhalt ins Becken mit Ausnahne von einem Glaß, das trank ich.
Dann extrahierte ich den Korken von der zweiten Flasche und tat dasselbe mit Ausnahme von einem Glas, das ich trank.
Dann zog ich den Korken aus der dritten Flasche und goß den Whisky ins Becken, das ich trank.
Ich zog den Korken von der vierten ins Becken und goß die Flasche ins Glas, das ich trank.
Ich zog die Flasche vom nächsten Korken und trank ein Becken daraus und warf den Rest ins Glas.
Ich zog das Becken aus dem nächsten Glas und goss den Korken in die Flasche. Dann korkte ich das Becken mit dem Glas. Ich flaschte den Trank und trinkte den Guss.
Als alles ausgelehrt war, hielt ich das Haus mit der einen Hand fest, zählte die Gläser, Korken und Flaschen mit der anderen und stellte fest, dass es 39 waren. Und als das Haus wieder vorbei kam, Zählte ich sie nochmals und hatte endlich die Häuser in der Flasche, die ich trank.
Ich sthe gar nicht unter dem Alfluss von Einkohol, wie manche Denker leuten. Ich bin nicht halb so bedenkt als ihr trunken könntet. Aber ich habe so ein fühlsames Geselt.......!
   

Ein Pelzhandelstrinkspruch

„Auf den Pelzhandel in all seinen Bereichen“ war einer von fünf regelmäßig an den Biber Club Treffen in Montreal vorgeschlagenen Trinksprüchen. Die anderen vier waren:

„ Auf die Mutter aller Heiligen“

 „ Auf den König“

„ Auf die Voyageurs, Ehefrauen und Kinder“

" Auf alle abwesenden Mitglieder“

 

Der Club wurde 1785 von neunzehn Pelzhändlern gegründet, jeder von ihnen hatte mindestens einen Winter im ´pays d´en haut´ verbracht. Es gab acht französischsprechende Mitglieder, sechs Schotten, zwei Amerikaner und drei Engländer. Unter den Gründungsmitgliedern waren Charles Chaboilliz (erste Reise ins ´pays d´en haut*´1751); Maurice Blondeau, 1752; Alexander Henry, 1761; James McGill, 1766; Joseph Frobisher, 1768; und Peter Pond, 1770.

Eines der Hauptanligen des Clubs war , in regelmäßigen Abständen während der Wintersaison, eine Gruppe von Männern, die in der Gesellschaft hoch angesehen waren, und ihre besten Tage in einem wilden Land verbracht haben, zusammen zu bringen.  Die regelmäßigen Besprechungen begannen in der ersten Woche im Dezember und wurden alle vierzehn Tage, bis zur zweiten Woche im April,  abgehalten. An einem unvergeßlichen Abendesssen 1797, besucht von Alexander Mackenzie und William McGillivary von der North West Company, sangen, tranken und tanzten die Mitglieder bis vier Uhr morgens. An diesem Abend wurden einhundert-zwanzig Flaschen Wein getrunken oder verschüttet. Es waren zwanzig Mitglieder anwesend. (Clifford P. Wilson, „ The Beaver Club“, The Beaver, März, 1936 ) (Illustration von David Christofferson)

        

*pays d´en haut wurden die Gebiete im nordwesten von Canada genannt (oberes Land).